Quo vadis? Neues aus den Historischen Grundwissenschaften

Wann:
03/18/2015 um 13:00 – 03/19/2015 um 15:00
2015-03-18T13:00:00+01:00
2015-03-19T15:00:00+01:00
Wo:
Ludwig-Maximilians-Universität München
Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität
Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Deutschland
Preis:
kostenlos
Kontakt:
Magdalena Weileder

Doktorandentagung

Quo vadisDie Veranstaltung richtet sich an alle Doktoranden im deutschsprachigen Raum, die zu einem grundwissenschaftlichen Thema promovieren und/oder sich vorstellen könnten, zukünftig in diesem Fachgebiet zu forschen.
Jahr für Jahr werden Millionen in die Digitalisierung von historischen Quellen wie Urkunden und Akten investiert, zugleich werden die Mittel für Forschung und Lehre in den Historischen Grundwissenschaften ständig abgebaut. An die Stelle von regelmäßigen und tiefgehenden Lehrveranstaltungen zu Diplomatik und Paläographie treten Crashkurse in den Semesterferien. Während also immer mehr Quellen der Öffentlichkeit im Internet zugänglich gemacht werden, sinkt die Zahl der Personen, die diese lesen können und gelernt haben, kritisch mit ihnen umzugehen.
Die Doktorandentagung „Neues aus den Historischen Grundwissenschaften“ bietet dem Nachwuchs dieses von Kürzungen betroffenen Faches die Gelegenheit, neue Netzwerke zu bilden und Strategien für die Zukunft zu erarbeiten.
Ergänzt wird die Veranstaltung durch den Vortrag eines Mitarbeiters der Informationsstelle für Forschungsförderung der LMU, der die Teilnehmer über Fördermöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs informieren wird.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Öffentliche Podiumsdiskussion: „Quo vadis?“

qvIm Rahmen des Doktorandencolloquiums „Quo vadis? Neues aus den Historischen Grundwissenschaften“ laden die Veranstalter zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in den Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität München herzlich ein.
Die Diskussion, an der Prof. Dr. Irmgard Fees, Prof. Dr. Harald Müller, Prof. Dr. Sabine Schmolinsky, Prof. Dr. Andrea Stieldorf und Dr. Georg Vogeler teilnehmen werden, soll explizit Wege in die Zukunft des Faches aufzeigen und nicht in Klagen vergangener Größe enden.
Wie kann es den Grundwissenschaften gelingen, wieder stärker in den universitären Strukturen Fuß zu fassen? Welche Schwerpunkte sind dabei zu legen? Welche traditionellen Denk- und Herangehensweisen müssen auf den Prüfstand gestellt, welche dagegen stärker in den Mittelpunkt gerückt werden? Welche Rolle spielt die Digitalisierung wesentlicher Bereiche von Forschung und Lehre für die Zukunft des Faches? Diese und weitere Fragen sollen intensiv diskutiert und so neue Perspektiven für eine grundlegende Disziplin erarbeitet werden.

Den Programmflyer zur Veranstaltunge finden Sie hier.

Um Anmeldung wird gebeten.